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Deutsche Angestellte gehören zu den stärksten Rauchern in Europa

PRESSEINFORMATION, Juni 2005

Deutsche Angestellte gehören zu den stärksten Rauchern in Europa

Mehr als die Hälfte der Nichtraucher halten ihre rauchenden Kollegen für unproduktiver.

Troy/Hamburg, 21. Juni 2005 - Die deutschen Arbeitnehmer zählen europaweit zu den stärksten Rauchern: Rund 22 Prozent gönnen sich bei der Arbeit regelmäßig eine Zigarettenpause. Dies führt zu Spannungen mit den nichtrauchenden Kollegen: Mehr als die Hälfte von ihnen glaubt, dass Raucher weniger produktiv sind. Zu diesem Ergebnis kommt der Kelly World at Work Survey, den der weltweit führende Personaldienstleister Kelly Services unter mehr als 14.000 Angestellten in Europa durchgeführt hat.

"Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig das Thema Rauchen am Arbeitsplatz ist", sagt Michael Kirsten, Marketing Coordinator bei Kelly Services Deutschland. "Viele Unternehmen haben daher bereits Maßnahmen ergriffen, um die Anzahl der Zigarettenpausen zu reduzieren. Zusätzlich erschweren gesundheitliche und rechtliche Bestimmungen das Rauchen bei der Arbeit."
Raucher argumentieren dagegen, dass der Zigarettenkonsum am Arbeitsplatz ihre Produktivität steigert und es ihnen ermöglicht, in informeller Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Etwa 45 Prozent der rauchenden Angestellten glauben, dass sie mit Zigarettenpausen produktiver sind, 48 Prozent sehen keine Auswirkungen auf ihre Leistung.

Raucher am Arbeitsplatz sind mit 26 Prozent am stärksten in Norwegen vertreten, gefolgt von Frankreich mit 23 Prozent. In Deutschland und Italien greifen jeweils 22 Prozent der Angestellten bei der Arbeit regelmäßig zur Zigarette. In den Niederlanden ist es ein Fünftel, in Belgien 18 Prozent, in Spanien und Russland je 15 Prozent. Mit 13 Prozent rauchen die Arbeitnehmer in Großbritannien am wenigsten.

Außerdem auffällig: Junge Beschäftigte konsumieren mehr Zigaretten als ältere. Zudem raucht ein Viertel der Männer regelmäßig am Arbeitsplatz, während nur 19 Prozent ihrer Kolleginnen diese Angewohnheit haben. Interessant ist ferner, dass Angestellte ohne weiterführende Ausbildung stärker rauchen als Universitätsabsolventen. Auch das Arbeitspensum scheint die Rauchgewohnheiten zu beeinflussen: Wer mehr als 40 Stunden pro Woche arbeitet, greift öfter zur Zigarette als Beschäftigte mit einer 35- bis 40-Stunden Woche.


Über Kelly Services:
Kelly Services, Inc. (NASDAQ: KELYA, KELYB) ist ein Fortune-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Troy, Michigan, USA. Kelly Services bietet Personaldienstleistungen wie Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Staff Leasing, Outsourcing und Vendor On-Site. Als international operierender Konzern mit über 2.600 Niederlassungen in 30 Ländern vermitteln wir jährlich mehr als 700.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Bürodienstleistungen, Buchhaltung, Ingenieurwesen, IT, Recht, Naturwissenschaften, Marketing, Light Industrial, Aus- und Weiterbildung, Gesundheitswesen und häusliche Pflege. Der Umsatz in 2004 betrug 4,98 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Kelly Services 60 feste und etwa 600 freie Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Berlin, Rostock, Hannover, Köln, Düsseldorf, Rheine, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München.

Für weitere Informationen: Michael Kirsten, Marketing Coordinator, Kelly Services Deutschland, Tel.: + 49 40 31 77 31 0, e-mail: kirsten@kellyservices.de