Deutsche Arbeitnehmer gegenüber leistungsabhängiger Bezahlung offen
PRESSEMITTEILUNG
Deutsche Arbeitnehmer gegenüber leistungsabhängiger Bezahlung offen
Studie belegt Interesse an leistungsorientiertem Gehalt
Troy/Hamburg, 31. Januar 2006 - Viele deutsche Arbeitnehmer glauben, eine leistungsabhängige Bezahlung erhöhe ihre Produktivität. Das zeigt eine neue internationale Arbeitsplatzstudie von Kelly Services.
Laut der Befragung "Kelly World at Work" erhalten zurzeit 25 Prozent der deutschen Arbeitnehmer einen leistungsabhängigen Vergütungsanteil. Von denen, die keine leistungsorientierte Bezahlung erhalten, meinen jedoch mehr als ein Drittel (36 Prozent), dass sie produktiver arbeiten würden, wenn ihre Vergütung von der erzielten Leistung abhängig wäre.
Für die Studie befragte der internationale Personaldienstleister Kelly Services nahezu 19.000 Arbeitnehmer in zwölf europäischen Ländern.
In Deutschland erhalten rund 31 Prozent der männlichen und 20 Prozent der weiblichen Beschäftigten eine teilweise leistungsabhängige Bezahlung. Dabei hängt die Höhe ihres Gehalts teilweise davon ab, ob sie zuvor fest vereinbarte Ziele erreichen. Die Vergütung kann in Form von Gewinnbeteiligungen, Leistungsprämien oder Verkaufsprovisionen erfolgen.
Den höchsten Beschäftigtenanteil mit leistungsabhängiger Bezahlung gibt es in Russland (42 Prozent), gefolgt von Deutschland und der Schweiz (jeweils 25 Prozent), Dänemark (24 Prozent), Italien (22 Prozent) und Norwegen (21 Prozent).
Laut Michael Kirsten, Marketing Coordinator von Kelly Services würden es viele Arbeitnehmer begrüßen, ihr Gehalt durch leistungsabhängige Bezahlung steigern zu können: "Viele Arbeitnehmer haben großes Vertrauen in ihre Fähigkeiten und wünschen sich, für ihre Leistung belohnt zu werden", sagt Michael Kirsten. "Dabei besteht natürlich das Risiko, die erwartete Leistung nicht zu erbringen und damit weniger zu verdienen."
Die Studie ergab, dass von den nicht leistungsabhängig bezahlten Arbeitnehmern 47 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen gerne zu einer leistungsabhängigen Vergütung wechseln würden.
Grundsätzlich interessierter an einer leistungsabhängigen Bezahlung zeigten sich jüngere Arbeitnehmer, Männer und Personen mit zusätzlichen Qualifikationen.
"Von einer leistungsabhängigen Vergütung können beide Seiten profitieren. Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, seinen Wert unter Beweis zu stellen und mehr zu verdienen, während der Arbeitgeber von erhöhter Produktivität und einer motivierteren Belegschaft profitiert", so Kirsten.
Von den Befragten, die sich einen leistungsabhängigen Gehaltsanteil wünschen, wären 40 Prozent bereit, bis zu 20 Prozent ihres Gehalts "zu riskieren". Rund 19 Prozent würden für einen leistungsabhängigen Anteil zwischen 20 und 50 Prozent plädieren, und für zwei Prozent wären sogar über 50 Prozent interessant.
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Über Kelly Services:
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Für weitere Informationen: Michael Kirsten, Marketing Coordinator, Kelly Services Deutschland, Tel.: + 49 40 31 77 31 0, e-mail: kirsten@kellyservices.de
